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Die Themen aus "Netzwerk-Secrets" heute:

Distribute.IT: Hacker zerstören tausende Webseiten des australischen Webhosters

##LIEBE_LESER##

der Super-GAU für jeden Webhoster:

Tausende Nutzer des australischen Webhosters Distribute.IT haben ihren Webauftritt verloren.

Aufgrund eines Angriffs auf die Shared-Hosting-Server von Distribute.it wurden im großen Umfang Daten zerstört.

Die Firma hat alle Anstrengungen unternommen, die Informationen zurückzugewinnen, was aber nicht von Erfolg gekrönt war. 

Die Hacker haben also nicht nur die Daten auf den Produktionssystemen zerstört, sondern auch Backups, Snaphots und andere Informationen, die eine Wiederherstellung ermöglicht hätten. 

Betroffen sind insgesamt 4.800 Domains, die zusammen auf vier Servern lagen.

Mangels freier Ressourcen ist es nicht sofort möglich, den betroffenen Kunden zumindest neue Konten auf anderen Systemen einzurichten. Dies dürfte zumindest für jene Nutzer ein Problem darstellen, die wichtige E-Mail-Konten mit über den Dienst laufen ließen. 

Zu den Angreifern gibt es derzeit noch keine konkreten Informationen.

Allerdings scheinen diese es gezielt darauf abgesehen zu haben, den Geschäftsbetrieb des Hosters massiv zu stören.

Offensichtlich wurden keine Daten abgegriffen, sondern die Hacker zerstörten gezielt die Header der Festplatten. 

Nur wenn Sie Ihre PCs vom Internet komplett abtrennen und keine Software von fremden Quellen installieren, sind Ihre PCs und das Netzwerk sicher vor Hacker, Viren und Trojaner.

Das ist in der Praxis wohl kaum durchführbar, deshalb müssen Sie selbst für die Sicherheit Ihrer PCs sorgen.

Was sonst noch alles in der Windows-Netzwerk-Welt passierte, lesen Sie in dieser Ausgabe der Netzwerk-Secrets.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Mit freundlichen Grüßen 

Manfred Kratzl, Chefredakteur

Warnung vor Sicherheitsmängel in vielen Amazon-Cloud-Apps

Cloud wird auch für Privatanwender immer beliebter.

Doch leider werden dabei die Sicherheitseinstellungen oft sträflich vernachlässigt.

Wissenschaftler des Darmstädter Forschungszentrums Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) haben große Sicherheitsmängel in zahlreichen virtuellen Maschinen, die auf der Cloud-Infrastruktur des Online-Händlers Amazon laufen, entdeckt. Von 1.100 untersuchten öffentlichen Amazon Machine Images (AMIs) waren rund 30 Prozent verwundbar. 

Angreifer hätten hier teilweise Webservices oder virtuelle Infrastrukturen manipulieren oder übernehmen können.

Ursache ist der fahrlässige Umgang von Amazon-Kunden mit AMIs, so die Forscher.

Zur Prüfung solcher Maschinen haben die CASED-Wissenschaftler einen Schwachstellenscanner entwickelt, der kostenlos heruntergeladen werden kann. 

Dank steigender Popularität, einfacher Benutzbarkeit und großen Preisvorteilen bieten immer mehr Firmen und private Nutzer Dienste in der Cloud an.

Während Experten die Sicherheitsaspekte der zugrundeliegenden Cloud-Infrastruktur bereits ausgiebig diskutieren, werden die Fehler beim Aufbau solcher Dienste häufig noch stark unterschätzt. 

Aufgrund dieser Lücken können Angreifer etwa kriminelle virtuelle Infrastrukturen betreiben, Webdienste manipulieren oder Sicherheitsmechanismen wie Secure Shell (SSH) aushebeln.

Tipp: Sichern Sie sich Ihr Gratis-Windows 7:

Neu: MOSDAL, das Microsoft Online Services Diagnostics and Logging (MOSDAL)-Support-Toolkit

Das MOSDAL-Support-Toolkit sammelt wichtige Informationen über ein System, um den Support bei der Suche nach der Fehlerursache zu unterstützen.

In den Protokollen finden Sie Informationen zur Konfiguration, zum Netzwerk und zur Installation.

Dabei sammelt MOSDAL die Daten aus Log-Dateien, Registrierungsschlüssel und Konfigurationseinstellungen.

Anstelle sich mühsam durch die einzelnen Windows-Speicherorte zu wühlen, sparen Sie sich mit diesem Tool viel Zeit bei der Suche nach der Fehlerursache.

Profi-Tipp: Das Geheimnis der Datei „THUMBS.DB“

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass in jedem Ordner Ihrer Festplatte die Datei „THUMBS.DB“ vorhanden ist?

Sobald Sie einen Ordner mit dem Windows-Explorer in der Miniaturansicht öffnen, werden Informationen über die erkannten Bilder in der Cache-Datei „THUMBS.DB“ gespeichert, um den Zugriff darauf zu optimieren.

Je nach Tiefe der Ordnerstruktur kommt dabei eine Vielzahl an Dateien zusammen, die unnötig Platz in Anspruch nehmen.

Diese Funktion können Sie aber schnell deaktivieren: 

  1. Öffnen Sie den Windows-Explorer und klicken Sie auf „Extras“ und „Ordneroptionen“.
  2. Wechseln Sie auf das Register „Ansicht“.
  3. Aktivieren Sie die Option „Miniaturansichten nicht zwischenspeichern“.

Profi-Trick: Protokollierung des Windows Installers aktivieren

Mit dem Windows Installer werden mittlerweile die meisten Programme installiert.

Welche Aktionen dabei durchgeführt werden, bleibt aber im Verborgenen.

Doch mit einem Trick können Sie genau nachverfolgen, welche Operationen der Windows Installer ausgeführt hat: 

  1. Über „Start“ und „Ausführen“ öffnen Sie mit „REGEDIT“ den Registrierungseditor.
  2. Gehen Sie zum Registrierungsschlüssel „HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\
    Microsoft\Windows\CurrentVersion\Installer“
  3. Erstellen Sie, falls nicht vorhanden, den REG_SZ-WERT „Logging
  4. Weisen Sie einen Parameter gemäß der folgenden Tabele zu: 

Parameter

Ausgabe

I

Statusmeldungen

W

Allgemeine Warnungen

E

Alle Fehlermeldungen

A

Starten von Rekords

U

Benutzeranforderung

V

Meldungen am Bildschirm ausgeben

M

Fatale Fehlermeldungen

Zusatz-Tipp: Suchkriterien sichern

Die Windows-Suche über „Start“ und „Suchen“ ist ein wichtiges Werkzeug für die Suche nach Informationen und Dateien. Leider gehen die Eingaben verloren, sobald Sie das Fenster schließen.  

Oft werden komplexe Suchabfragen aber immer wieder benötigt und Sie müssen die Suchbegriffe erneut eingeben.

Diese Arbeit können Sie sich sparen, wenn Sie die Suchabfrage speichern: 

  1. War eine komplexe Suchabfrage erfolgreich, klicken Sie in den Fensterteil mit den Suchergebnissen,
  2. im Menü wählen Sie den Befehl „Datei“ und „Suche speichern“.
  3. geben Sie einen Namen für die zu speichernde Suchabfrage ein.
    Fertig. 

Alle auf diesem Weg gespeicherten Suchabfragen finden Sie standardmäßig im Ordner „Eigene Dateien“. Die Dateiendung dafür lautet „.FND“.

Wollen Sie die gespeicherte Suchabfrage nutzen, reicht ein Doppelklick auf den Namen der Suchdatei.

Zusatz-Trick: Benutzer problemlos und schnell löschen

Mit dem geheimen Tool „User Profile Deletion Utility“ von Microsoft können Sie User-Accounts (bzw. User Profiles) auf lokalen, sowie auf remote angesteuerten Systemen entfernen.

Das Tool hinterlässt keine Reste oder Spuren und Sie sind die nicht mehr benötigte User-Accounts endgültig los.

Unterstützt werden folgende Systeme:

  • Windows 2000,
  • Windows XP und
  • Windows Server 2003.

Für die Verwendung dieses praktischen Tools müssen Sie als Administrator angemeldet sein. 

Das Tool finden Sie im Downloadbereich unter: www.win-netzwerk.de